Der «Prix Chapeau 2025» geht an den EHC Sursee

Der Panathlon- Club Luzern vergibt seit 2003 den Prix Chapeau. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeichnen sich im Sport durch aussergewöhnliche Leistungen, durch die Bewältigung einer besonderen Herausforderung oder durch Ausdauer und Beharrlichkeit aus. Sursee hat die Auswahlkommission vor allem dank seinem Nachwuchsförderungskonzept überzeugt. Die stärksten Teams spielen in der NLB (Frauen) und 2. Liga, die zwei vollamtlichen Trainer engagieren sich aber im Nachwuchs und arbeiten da täglich mit den Mädchen und Knaben auf dem Eis. So haben einige national bekannte Spieler wie beispielsweise Dario Rohrbach (SCL Tigers), Simon Müller (Davos) oder Evan Frauchiger (EVZ) in Sursee die Eishockey-Grundschule durchlaufen.

Laudator Peter Regli benannte anlässlich der Preisverleihung im Hotel Schweizerhof in Luzern weitere Plus-Punkte wie überzeugende, vernetzte, sportliche Konzepte, eine klare sportliche Vision und Strategie 2030, übergreifende Förderungsideen für Knaben und Mädchen ab 4 Jahren, innovative Finanzierungsideen oder das internationale Turnier um den «Lehner Cup». Zudem existiert ein Troubleshooter-Team, beispielsweise bei Problemen im Verein, bei Ethik – oder Suchtproblemen. Bereits vor drei Jahren hat die IG Sport Luzern den EHC Sursee mit dem Präventionspreis für seine vorbildliche Arbeit ausgezeichnet.

Grosse Freude bei den Surseer Eishockeyanern bei der Bekanntgabe. EHC-Präsident Thomas Nietlispach und Nachwuchschef Philipp Wyss nahmen zusammen mit einer Delegation den Preis-Check entgegen. Panathlon-Präsident Heinz Schaller (Sursee) freute sich: «Ein würdiger Preisträger! Die Surseer haben sich gegen zahlreiche andere Kandidaten durchgesetzt.» Präsident Nietlispach bedankte sich für die Auszeichnung und den Geldbetrag: «Dies Auszeichnung zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bestärkt uns in der Förderung des Nachwuchses.»

Hansjörg Wyss